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Olfener feiern Spielmannszug

Mit stehenden Ovationen, Zugabe- und Bravorufen feierte ein begeistertes Publikum in der rappelvollen Stadthalle den "Spielmannszug Olfen" bei seiner Traditionsveranstaltung "Schlag auf Schlag".

Der Spielmannszug bei der Eröffnungsshow

 Die Show begann „Mit fliegenden Fahnen“ und endete nach zweieinhalb Stunden mit einem flippig amerikanischen Potpourri in Schottenröcken und dem großen Finale, bei dem der „Alte Kameraden“ Marsch das emotionale I-Tüpfelchen auf das rundum gelungene Programm setzte. Zackige Marschformationen wurden zu sehenswerten Showeinlagen.


Die Spieler präsentierten sich als eingespieltes Team. Der neue musikalische Leiter Markus Schäpers konnte mit der gesamten Inszenierung zufrieden sein. Er hatte eine Glanzleistung vollbracht.



Kräftig auf die Kesselpauken haute Tim Trogemann und Christian Terveer ließ bei seiner Trommlershow die Trommelstöcke in Neonfarben leuchten. Partyhits hatte der stellvertretende musikalische Leiter Thomas Holtmann mit dem Spielmannszug einstudiert. In schrillen Outfits hoben sich Constantin Kötter und Andre Schleifnig von den anderen ab. Sie spielten auf einer leicht verdrehten Art die Lyra. Für einen ungewöhnlichen Auftritt, der mit viel Applaus endete, sorgten die Frauen des Spielmannszuges. Christa Kötter hatte ihren Knien selbstgenähte Kostüme angepasst. Unter einem Vorhang lugten die kleinen Figuren hervor und tanzten nach fetziger Musik, einstudiert von Marina Kötter.

 

Amboß-Polka
Das Musikcorps setzte die Amboß-Polka richtig in Szene. „Traum ein Prinz zu sein“ schmetterte der musikalische Leiter Prinz Uwe Koschela mit seinem Johann durch den Saal. Einen weiteren Glanzpunkt setzten die Steversterne, die mit schicken Kostümen und Sambamelodien das Publikum verzauberten. Mit Engel und Teufel ließ das Theater „So wie So“ aus Herten in einem Sketch so manche Seele in der Hölle schmoren.


 

Text & Fotos: Ruhr-Nachrichten, Edith Möller, 06.02.2011